Zähne zeigen: So putzen Männer!
15. März 2016
12 Uhr
Chuck Norris putzt sich die Zähne morgens mit Elmex und abends mit Aronal? Ja, schon klar: Echte Alphatiere verschwenden keine Zeit mit Zahnseide und schaben mit dem Zungenreiniger höchstens mal die Autofelge frei. Trotzdem gibt es ein paar echt gute Gadgets, die aus der alltäglichen Dentalhygiene ein stilvolles Statement machen. Für James Dean's Erben: Nehmt das.

Fangen wir mit dem Unnützen an: der Zahnstocher
War 1978 mal kurz in, als John Travolta in Olivia John verknallt war. Rangiert seitdem aber nur noch bei Pomadeträgern kultmäßig in den Top Ten der Lässigkeit. Die meisten Männer dürften verlernt haben, in engen Jeans und weißem T-Shirt mit hochgekrempeltem Ärmel lässig an einem Porsche zu lehnen und dabei auszusehen wie ein Sexgott. Für alle, die das Kultbild vom Zahnstochkauen wiederbeleben möchten, gilt: Dem Erzrivalen den Stocher ins Gesicht zu schnippsen ist cool, beim Flirten mit der Angebeteten das Ding aus dem Mund fallen zu lassen oder beim Reden zu spucken nicht. Also bitte zuhause üben.
Bestes Tool zum Kult-Revival: „Toothpicks“ von Daneson, die mit Single Malt Scotch aromatisiert wurden. 48 Stück – circa 39 Euro, über niche-beauty.com; Gibt es auch mit Zimt-, Mint- oder Bourbon-Geschmack.

Wichtigste Innovation: Zahnpasta, die auf Licht reagiert
Klingt nach Marketing-Sprech, ist aber unserer Meinung nach eine echt smarte Erfindung! Die „Blanx White Shock Zahncreme“ entfaltet ihre aufhellende Wirkung, sobald sie mit Licht in Kontakt kommt. Also Ja, bei jedem Lächeln. Ernsthaft, wie geil ist das denn! Sogenannte „Actilux“- Mikrokristalle legen sich auf den Zahn und wirken so nicht nur im Moment des Putzens, sondern auch im Laufe des Tages, wann immer Licht auf die Kauleiste fällt. Morgens beim ersten Putzen sorgt eine UV-Lampe im Deckel der Pastatube schonmal für die erste Erhellung: Beim Auftragen auf die Zahnbürste wird die Creme aktiviert und wirkt sofort. Eine zusätzliche Art Lotus-Effekt sorgt außerdem dafür, dass sich neue Verfärbungen nicht so leicht auf den Zähnen ablagern können. Mehr Infos über blanx.com – Preis ca. 12 Euro

Auf Geschäftsreisen zum Tabletten-Junkie werden
Kommt in den besten Familien vor: Auf dem Flughafen am Sicherheits-Check holt man seine labbrige dursichtige Kosmetik-Tüte raus und alles ist innen mit Zahncreme verschmiert. Keine Ahnung, warum das weiße Zeug aus der Tube so gerne ausläuft, aber damit ist jetzt Schluß. Von „Lush“ (das sind die, aus deren Filialen auf der Fußgängerzone immer so penetranter seifengeruch strömt), gibt es kleine Tabletten als Pasten-Ersatz. Tab in den Mund, dann zerkauen und mit der nassen Zahnbürste losbürsten, dabei entsteht Schaum. Läuft im Fluggepäck garantiert nicht aus und schmeckt auch noch ganz gut. Erhältlich wahlweise in schwarz, als Kohletabletten mit Cola-Geschmack, in Bling-Bling-Gold mit Orangenöl oder als rote Passionsfrucht-Bomber. Einziger Haken: Auf Dauer ersetzen sie kiene Zahnpasta, da sie kein Fluorid enthalten, aber die Mini-Tabs sind ja auch nur für zwischendurch als Reisebegleiter gedacht. Über lush.de, 50 g – circa 10 Euro