Warum wir die Schweiz jetzt lieben
19. Februar 2016
13 Uhr
Studien belegen: Am zufriedensten sind – im europäischen Vergleich – die Menschen, die in der Schweiz wohnen. Und was machen glückliche Menschen so den ganzen Tag? Sie erfinden hübsche Dinge. Wie den neuen Duft „Rock“ von Victorinox.

Manchmal ist oldschool plötzlich cool. So wie derzeit Fondue ganz oben steht auf der Watchlist trendiger Szenegänger. Wer das Trüffelfondue der Gärtnerplatz-Alm in München kennt, oder in Berlin schonmal im Bergendahl's gegessen hat, weiß wovon ich rede. Im Lifestyle-/ Fashion-Bereich legen gerade diese drei vor, wie man alles richtig macht:

1. Victorinox: „Rock" - 100 ml EdT 54 Euro
1884 als Messerschmiede gestartet steht das Ibacher Unternhemen ikonisch für das Schweizer Offiziersmesser. Haken daran: Mit Einführung strenger Sicherheitsrichtlinien im Flugzeug, brach das Geschäft ein. Denn einen Großteil des Umsatzes machte das Unternehmen mit Taschenmessern, die Fluggäste weltweit in Duty Free Shops als Mitbringsel shoppten. 2016 ist das hinfällig, ergo muss das Kult-Label neue Wege gehen. Und wir folgen nur zu gerne auf diesem Pfad, wenn dabei so lässige Sachen entstehen wie dieser neue Duft. Eine gelungene Kombi aus würzigen warmen Noten und mineralischen Komponenten, die an kühlen Stein erinnern. Unerwartet elegant und krass männlich im positiven Sinn.

2. VIU: „The Pilot" - 145 Euro
Ein erst vor drei Jahren gegründetes Brillen-Label, das mit coolen Designs zu Kampfpreisen gerade Furore macht. Oder wie es die Marke selber ausdrückt: „Brillen sind teuer und trotzdem oft nur mittelmässige Massenware aus Fernost. Deshalb haben wir VIU gegründet. Wir wollen keine großen Labels imitieren und auch keine Massenware herstellen. Wir wollen ein emotionales Produkt schaffen, das einen nachhaltigen Mehrwert für die Gesellschaft bietet." Gute Ansage, generell eine gute Idee - und gute Umsetzung. Denn handmade Quality, Schweizer Design, zu Top-Preisen, die auch noch kerlig-smart aussieht? We like!

3. Swatch: „Chrono Again“ – 210 Euro
Clean-Chic in sportlicher Aufmachung - läuft. Swatch steht wie kaum ein anderes schweizer Unternehmen für gesellschaftliche Revolution. In den späten siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts war eine schweizer Uhr noch der Inbegriff luxuriöser Handwerkskunst. Und dementsprechend teuer. Dann kam Swatch: erschwingliche Zeitmesser aus Kunststoff, die mehr modisches Statement als große Investition waren. Die Idee der „Zweituhr“ wurde geboren. Einfach mal so ne Uhr als Mitnahmeartikel, damit man – wie Schuhe oder Krawatte – sich morgens überlegen kann, worauf man gerade Lust hat. Unser aktueller Liebling: Das schwarz-weiße super-simple Modell aus der „Irony“ Kollektion. Bestes feature: Die Zeiger leuchten im Dunkeln, wie damals in den Neunzigern unsere erste Swatch! Sozusagen Erinnerung an bessere Zeiten.