Sexy Sommerbraun in 60 Sekunden
13. Juli 2016
14 Uhr
Weiße Waden weg? Okay, in voller Selbstaufopferung haben wir getestet was das Zeug hält, wochenlang einen Selbstbräuner nach dem anderen aufgetragen, waren orange, fleckig und viel-zu-dunkelbraun. Aber nun haben wir unseren ultimativen Favoriten für den Sommer gefunden! Der Clou: Er wird ganz easy und nebenbei in der Dusche aufgetragen wie Duschgel, riecht nicht und erzeugt in Rekordzeit eine tatsächlich täuschend echte Sommerbräune.

Selbstbräuner haben ungefähr so ein gutes Image wie Glyphosat. Was vor allem historisch begründbar ist – lange vor 2016 kamen die ersten Bräuner vor über einem Jahrhundert auf den Markt. Wer Agatha Christies „Das Böse unter der Sonne“ gesehen hat, mag sich erinnern: dunkelbraune Texturen, die zwar mal eben ruckzuck aus dem blassen Backfisch einen sexy Strandkörper machen, aber dafür übel reichen und rumschmieren als würde man ein Faß Tinte auskippen. Auch schlimm: die Pampe, mit denen sich Bodybuilder kurz vor ihrem Auftritt einölen. Irgendwie hatte Self-Tan immer so einen faden Beigeschmack. Damit ist nun Schluß. 2016 können Self-Tans alles, was man sich wünscht. Hell, dunkel, pflegend, oder schnell wirkend - fast jeder Kosmetikhersteller hat ein Produkt im Angebot. Unser Favorit? Eine leichte Lotion, die unter der Dusche angewendet wird. So geht's:

Schritt 1: NICHT peelen!
Es ist erstaunlich, was in Frauenzeitschriften immer so geschrieben wird. Unter anderem, dass man vor dem Bräunen erstmal schrubben muss. Das ist Quatsch. denn gerade auf frisch gepeelter Haut kann das Bronze-Resultat dann fleckig werden. Das gilt für jedes tönendes Produkt, nicht nur für unseren favoriten. Viel schlauer: Drei Tage vor dem Bräunen die Haut von losen Schuppen befreien. Etwa mit einem Luffa-Schwamm oder mit einem Bodyscrub (z.B. von Rituals). Dann die Haut schlichtweg drei Tage in Ruhe lassen. Bedeutet auch, sich nicht zu rasieren an der Stelle, an der dann der Selbstbräuner verwendet werden soll. Denn eine Rasur ist de facto auch ein Peeling.

Schritt zwei: Duschen
Erstmal ganz regulär mit Duschgel oder was auch immer den Körper reinigen. Wasser abdrehen. Dann kommt die „In-Shower Tanning Lotion“ von Lancaster. sie wird, genau wie Duschgel, einfach auf den Körper gecremt. Am besten unten bei den Füßen anfangen und in kreisenden bewegungen nach oben vorarbeiten, so dass die Lotion überall hinkommt. Insgesamt muss der Self-Tan mindestens eine Minute einwirken, sprich, wenn man oben am Kopf angekommen ist, muss man anschließend noch eine Minute warten.

Schritt drei: Hautnischen sofort abwaschen
Sehr dünne oder arg verhornte Haut neigt dazu, mehr Farbe anzunehmen. Deswegen sollte man sie dort gründlich entfernen, am besten schon während auf dem rest des Körpers die Lotion einwirkt. Gefährliche Stellen sind zum Beispiel die Ohren und die Nischen zwischen den Fingern (siehe Foto) bezehungsweise zwischen den Zehen.

Schritt vier: abspülen
Jetzt einfach das Ganze abwaschen, wie man eben auch ein Duschgel abwaschen würde. Nur: Danach nicht mit einem Handtuch den ganzen Körper trockenrubbeln, sondern nur leicht trocken tupfen. Klingt blöd, ist aber gar nicht so unangenehm. Der Körper trocknet dabei trotzdem, ohne dass die Lotion komplett abgerieben wird.

Das war's schon. Jetzt muss man nur noch ein paar Stunden warten, bis sich der Farbeton in der Haut entwickelt. Und, das darf jetzt gerne als Versprechen gelten: Lancaster selbstbräuner erzielen den schönsten, natürlichsten Bräunungston von allen Produkten, die wir getestet haben. Nicht gelb, nicht zu dunkel, einfach natürlich. Durch das intensive Verteilen in der Dusche wird das Ergebnis auch tatsähclich gleichmäßig, ohne Streifen oder Flecken.

Produkt: „In-Shower Self Tanning Lotion“ von Lancaster, 25 Euro


Aufmacherbild: Baywatch-Hottie ©gettyimages